Friesenzaun

Der SCHEERER Friesenzaun ist besonders leicht gebaut. Der Wechsel von Unter- und Oberbögen stellt beim Friesenzaun den typischen Zaunverlauf dar. Mit seiner charakteristischen Wellenform verleiht der Friesenzaun jedem Garten etwas Leichtes und Beschwingtes. Zur Straße hin fällt der Friesenzaun durch seine formschönen Elemente besonders ins Auge. Der Friesenzaun ist ideal für Stilisten, die mit Ihrem Garten wachsen.
Nähere Informationen zu
Komfortzäune und
Standardzäune
Friesenzaun: Typische Zaunsysteme aus dem Norden
Die Verwendung des natürlichen Rohstoffes Holz beim Zaunbau hat auch im Norden Deutschlands eine lange Tradition. Bei der Wahl des passenden Zaunes sollten der Baustil des Hauses, vor allem aber die landestypischen Besonderheiten berücksichtigt werden. Deshalb bieten regionale Hersteller ein breites Spektrum von Zaunsystemen an. Darunter auch solche, die für die nördlichen Landstriche kennzeichnend sind. Die geschmackvolle Verbindung von typisch nordischer Form und modernem Design steht dabei im Vordergrund. Nicht weniger wichtig ist Individualität, zu jedem Grundstück kann der passende Zaun gefertigt werden. Das gewährleistet nicht nur das große Angebot an möglichen Sonderanfertigungen.
Bereits die Form des Zaunes ist variabel: In ländlichen Gegenden erfreuen sich Zäune in gerader Ausführung (z.B. das Zaunsystem Altmark) großer Beliebtheit. Auch Friesenzäune mit ihrer beschwingten Wellenform werden im Norden hochgeschätzt.
Beliebte Gartenzaun-Varianten
Bretterzaun
Bretterzäune werden meistens als Sichtschutz z. B. bei Baustellen, eingesetzt oder als Schutz vor Sachbeschädigungen. Dabei werden Bretter zwischen den einzelnen Pfosten befestigt.
Flechtzaun
Der aus biegsamen Profilbrettern waage- oder senkrecht verflochtene Flechtzaun gehört zu den ältesten Zaunformen und wirkt sehr natürlich; klassisches Holz ist Weide.
Speltenzaun
Beim geflochtenen Speltenzaun werden die in den Boden gerammten Spelten (senkrechte Zaunhölzer) mit Fichtenästen oder Weidebände an die von Säulen getragenen Querlatten gebunden. Die Spelten werden aus einem Lärchenstamm herausgespalten und sollten auch nach oben hin etwas zugespitzt werden. Sie können auch aus Brettern oder Schwarten sein. Die Höhe des Zaunes beträgt 1,50 - 1,70 m. Jener Teil der Pfosten, der in die Erde geschlagen oder gegraben wird, muss angebrannt werden.
Schrankzaun
Beim Schrankzaun, der mancherorts auch Sarner Bettlzaun, Knüppel-, Schräg- und Scharzaun genannt wird, handelt es sich um einen Weidezaun, der vorwiegend in Wald- und Almgebieten errichtet wird. Dies vor allem deshalb, weil er relativ schnell errichtet und wieder abgetragen werden kann, was besonders in lawinengefährdeten Gebieten von großem Vorteil ist. Beim "Schrankzaun" werden ca. 1,5 - 2 m lange Steckenpaare so in den Boden geschlagen, dass sie eine Schere (im Volksmund "Schar") bilden, in die dann ca. 1,5 bis 2 m lange, gespaltene Stangen oder Latten eingelegt werden. In manchen Gegenden werden auch runde Stangenhölzer von bis zu 4 m verwendet. In der Nähe von Wäldern werden als Einlegeholz auch Baumwipfel und Äste verwendet.
Ring-Zaun
Der Ring-Zaun, auch Rautenhag oder Bänder-Zaun, wird ohne Nägel hergestellt. Die Bretter werden mit Ringen aus Tannen- oder Lärchenästen mit den Pfosten verbunden.