Bohlenzaun
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Bohlenzaun

Bohlenzaun Der Bohlenzaun ist ein besonders blickdichter Zaun, bei dem die einzelnen Bohlen bzw. Latten einseitig bzw. beidseitig versetzt angeordnet sind.

Der Bohlenzaun mit seinem rustikalen Charakter fügt sich ideal ins ländliche Umfeld ein. Ein Bohlenzaun eignet sich aber genau so gut als Umzäunung von Grundstücken mit alter traditioneller Architektur. Bei dem Bohlenzaun werden die Bohlen waagerecht in passendem Maß an die Pfosten montiert. Die Bohlen können beliebig abwechselnd vorne und hinten versetzt angebracht werden. Bei SCHEERER gibt es den Bohlenzaun in zwei verschiedenen Varianten: den Bohlenzaun "gehobelt" mit gerade gehobelter Baumkante und den Bohlenzaun "natur" mit geschälter Baumkante.

Nähere Informationen zu Komfortzäune und Standardzäune


Bohlenzaun Alternativen

Sie sind auf der Suche nach einem zeitlosen Zaun-Klassiker? Bei SCHEERER finden Sie ihn: Ihren Zaun-Klassiker. Zaun-Klassiker beeindrucken durch ihre schlichten Formen. Ein Zaun-Klassiker in unserem Sortiment, den wir seit über 50 Jahren bauen, ist beispielsweise der Jägerzaun, der mit seinen rautenförmig angeordneten Latten so manchen Vorgarten schmückt. Ein Zaun-Klassiker kann auch Ihrem Grundstück einen wunderschönen Rahmen bieten.


Lattenzaun

Der Lattenzaun besteht aus senkrecht stehenden Latten, welche durch zwei oder drei Querbalken miteinander verbunden sind. An diese Querbalken werden in regelmäßigen Abständen Latten angebracht. Der Querschnitt der Latten aus Holz ist rechteckig.

Flechtzaun

Der aus biegsamen Profilbrettern waage- oder senkrecht verflochtene Flechtzaun gehört zu den ältesten Zaunformen und wirkt sehr natürlich; klassisches Holz ist Weide.

Ringzaun

Der Ringzaun, auch Rautenhag oder Bänder-Zaun, wird ohne Nägel hergestellt. Die Bretter werden mit Ringen aus Tannen- oder Lärchenästen mit den Pfosten verbunden.

Speltenzaun

Beim geflochtenen Speltenzaun werden die in den Boden gerammten Spelten (senkrechte Zaunhölzer) mit Fichtenästen oder Weidebände an die von Säulen getragenen Querlatten gebunden. Die Spelten werden aus einem Lärchenstamm herausgespalten und sollten auch nach oben hin etwas zugespitzt werden. Sie können auch aus Brettern oder Schwarten sein. Die Höhe des Zaunes beträgt 1,50 - 1,70 m. Jener Teil der Pfosten, der in die Erde geschlagen oder gegraben wird, muss angebrannt werden.

Schrankzaun

Beim Schrankzaun, der mancherorts auch Sarner Bettlzaun, Knüppel-, Schräg- und Scharzaun genannt wird, handelt es sich um einen Weidezaun, der vorwiegend in Wald- und Almgebieten errichtet wird. Dies vor allem deshalb, weil er relativ schnell errichtet und wieder abgetragen werden kann, was besonders in lawinengefährdeten Gebieten von großem Vorteil ist. Beim "Schrankzaun" werden ca. 1,5 - 2 m lange Steckenpaare so in den Boden geschlagen, dass sie eine Schere bilden, in die dann ca. 1,5 bis 2 m lange, gespaltene Stangen oder Latten eingelegt werden. In manchen Gegenden werden auch runde Stangenhölzer von bis zu 4 m verwendet. In der Nähe von Wäldern werden als Einlegeholz auch Baumwipfel und Äste verwendet.



 

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Hintergrund

Robinie

Die Robinie ist ein Baum, der im Osten von Nordamerika beheimatet ist. Die Robinie wächst dort als Pionierpflanze in Laubmischwäldern auf mäßig nährstoffreichen Sand- und Lehmböden und dabei in Höhenlagen von bis zu 1.600 Metern. Die Robinie zeichnet sich vor allem bei der Waldregeneration nach "katastrophalen" Störungen wie etwa einem Waldbrand oder Kahlschlägen aus.

Aufgrund ihrer attraktiven Blütenstände und ihrer gefiederten Blätter wurde die Robinie in Europa zunächst als exotisches Ziergehölz in Parks verpflanzt. Die Robinie stellt nur geringe Anforderungen an den Boden und ist damit eine geeignete Baumart für die Wiederaufforstung von durch Übernutzung zerstörten Wäldern, und sie ist eine Pflanze, die eine weitere Bodenerosion verhindert. Sie wird bis heute daher für Aufpflanzungen in Sandgebieten genutzt.
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holz
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Holzlexikon

Holz: Verkernung

Eine sogenannte Verkernung von Holz entsteht, wenn die inneren Wasserleitbahnen des Stammes unterbrochen werden und die Zellen absterben. Ist der Kernbereich deutlich durch eine dunkle Färbung zu erkennen, spricht man von Kernholzbäumen (z. B. Eiche, Kiefer, Douglasie, Lärche, Robinie). Wenn kein Farbunterschied zu erkennen ist, aber über den verringerten Feuchtigkeitsgehalt darauf geschlossen werden kann, dass der Innenbereich verkernt ist, spricht man von Reifholzbäumen (z. B. Fichten, Tanne, Linde, Birnbaum). Reifholz ist echtes Kernholz.

Zahlreiche Bäume neigen demgegenüber zu einer fakultativen Verkernung (z. B. Esche, Buche, Kirsche). Der Kern ist zwar farblich abgesetzt, man spricht aber von einem Falschkern, da die Kernbildung nicht endogen und regelmäßig stattfindet, sondern durch exogene Einflüsse (Verletzungen) ausgelöst wird. Der Falschkern hat keine erhöhte Dauerhaftigkeit.
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